Gabelstaplerkonzern
Jungheinrich kündigt Personalabbau an

Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich rechnet im laufenden Jahr mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang und kündigt Personalabbau an. Der Hamburger Konzern, weltweit Nummer drei hinter Kion und Toyota, geht von einem Auftragseingang sowie Umsatzerlösen in der Größenordnung von 1,7 Milliarden Euro aus.

HB HAMBURG. Im abgelaufenen Jahr waren jeweils 2,145 Mrd. Euro erzielt worden. Mit einer Belebung der Nachfrage werde aus heutiger Sicht nicht vor dem zweiten Halbjahr 2010 gerechnet, teilte Jungheinrich am Mittwoch mit. Die Höhe des geplanten Personalabbaus bezifferte der Vorstand zunächst nicht.

2008 hatte Jungheinrich trotz Rekordumsatz Einbußen beim Ergebnis verbucht und kürzt daher die Dividende. Den Aktionären sollen 49 Cent je Stammaktie und 55 Cent je Vorzugsaktie gezahlt werden, je drei Cent weniger als im Jahr davor.

In den ersten beiden Monaten des neuen Geschäftsjahres sank der Ordereingang um 31 Prozent auf 254 Mio. Euro, der Umsatz schrumpfte um 19 Prozent auf 249 Mio. Euro. Eine konkrete Gewinnprognose wagte Jungheinrich nicht. Der Umfang des erwarteten Ergebnisrückgangs hänge von der wirtschaftlichen Entwicklung in den nächsten Monaten und den zu treffenden Strukturmaßnahmen ab. Der Konzern geht aber davon aus, dass ein negatives Geschäftsjahresergebnis vermieden werden kann.

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