Galant, Grandis, Integra und Stream betroffen
Japaner rufen halbe Million Autos zurück

Honda und Mitsubishi rufen weltweit mehr als eine halbe Million Autos zurück. Probleme mit den Kugelgelenken und Servolenkungen werden die Firmen rund 38 Millionen Euro kosten.

HB TOKIO. Wie die Unternehmen am Donnerstag weiter mitteilten, sind auch 140 000 Automobile betroffen, die in Übersee verkauft wurden. Als Gründe wurden Probleme mit den Kugelgelenken und den Servolenkungen genannt. Allerdings seien noch keine Unfälle aufgrund der Defekte vermeldet worden, hieß es weiter.

Die Kosten für den Rückruf von 349 376 Fahrzeugen betrügen weniger als fünf Milliarden Yen (etwa 38 Millionen Euro), teilte der viertgrößte japanische Autobauer und Daimler-Chrysler-Partner Mitsubishi am Donnerstag mit. Mitsubishi will vier Modelle aus den Jahren 1996 bis 2003 reparieren lassen: den „Galant“, den „Galant Aspire“, den Kombi „Regnum“ und den Minivan „Grandis“. Der Unternehmenssprecher teilte mit, dass es sich ingesamt um 217 009 in Japan abgesetzte Einheiten und 143 916 in Übersee verkaufte Fahrzeuge handelt.

Honda ruft 213 209 Automobile zurück, die im heimischen Markt verkauft und in den Jahren 2000 bis 2002 produziert wurden. Neben dem Minivan „Stream“, dem Sportwagen „CR-V“ und dem Coupe „Integra“ geht es um den „Civic Ferio“. Wie der Honda-Sprecher Kazuhiro Suda weiter sagte, entscheiden die ausländischen Partner selbstständig, ob die 235 916 außerhalb von Japan abgesetzten Autos ebenfalls zurückgerufen werden.

Die Kosten beliefen sich auf 860 Millionen Yen. Beide Hersteller sagten, der Rückruf werde sich nur geringfügig auf das Ergebnis dieses Jahres auswirken.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%