Gartengeräte-Hersteller mit mehr Umsatz und Gewinn
Gardena profitiert von zunehmender Branchen-Konzentration

Der größte europäische Gartengeräte-Hersteller, Gardena, hat nach dem Rückzug von der Börse bei Umsatz und Gewinn weiter zugelegt.

Reuters ULM. Der Umsatz sei in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2002/03 (zum 30. September) um 9,4 % auf 350,5 Mill. € gestiegen, teilte Gardena am Freitag in Ulm mit. 60 % des Umsatzes seien im Ausland erzielt worden, in Deutschland sei das Geschäft mit elf Prozent überdurchschnittlich gewachsen. Das Unternehmen habe auch von der zunehmenden Konzentration in der Branche profitiert, sagte Vorstandschef Wolfgang Jahrreiss. Für das gesamte Geschäftsjahr 2002/03 rechnet Gardena mit mehr als 440 (397,8) Mill. € Umsatz.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) sprang um 73 % auf 35,1 Mill. €, im Vorjahr hatte jedoch ein Verlust von 10,6 Mill. € aus dem Verkauf der defizitären Tochter tecways das Ergebnis belastet. Auch zum Ende des Geschäftsjahres soll eine „deutliche Ergebnissteigerung“ zu Buche stehen. Das operative Ergebnis wuchs den Angaben zufolge in den ersten drei Quartalen um 16,8 % auf 39,4 Mill. €.

Die Gardena Holding AG war im vergangenen Jahr durch den schwedischen Investor Industri Kapital übernommen worden, soll aber binnen fünf Jahren zurück an die Börse geführt werden.

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