Gas-Lieferverträge
RWE fordert von Gazprom größere Zugeständnisse

RWE verhandelt weiter mit Gazprom über günstigere Lieferbedingungen für russisches Erdgas. Die Zugeständnisse das Gasriesen reichen dem deutschen Energiekonzern bei weitem nicht aus.
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DüsseldorfDer Energiekonzern RWE drängt den russischen Gazprom-Konzern zu weiteren Zugeständnissen im Streit um günstigere Lieferverträge. „Die Vorschläge von Gazprom bleiben derzeit noch weit hinter dem zurück, was wir mit anderen bereits erreicht haben“, erklärte der Essener Versorger am Sonntag. „Für die weiteren verbleibenden Verträge sind wir zuversichtlich, zu kommerziellen Einigungen zu kommen.“ Im Detail könne das Unternehmen die erreichten Ergebnisse erst kommentieren, wenn sie vorlägen.

Gazprom gehört zu den wichtigsten Lieferanten der deutschen Energieriesen. Vor wenigen Tagen hatten die Russen erklärt, dass die zum Teil seit Jahren laufenden Verhandlungen mit RWE und Eon über Vertragsänderungen kurz vor dem Abschluss stünden. Die Gespräche könnten bis zum 1. Juli abgeschlossen werden, hatte Gazprom-Vizechef Alexander Medwedew gesagt.

RWE tritt mit den Äußerungen vom Sonntag jedoch auf die Euphoriebremse. Die deutschen Versorger fordern seit Jahren günstigere Preise von Gazprom, haben damit jedoch bei den Russen immer wieder auf Granit gebissen. Gazprom gilt als harter Verhandlungspartner. Eon musste diese Erfahrungen etwa bei der Beteiligung an dem sibirischen Gasfeld Juschno Russkoje machen. Vor der endgültigen Einigung hatten sich die die Verhandlungen mehrfach in letzter Minute wieder verzögert.

RWE und Eon schreiben im Gashandel zum Teil hohe Verluste, da sie auf alten Langfristverträgen sitzen. In diesen sind die Preise an den hohen Ölpreis gebunden. Die eigenen Kunden wollen jedoch nur noch die inzwischen wegen des Überangebots an Gas gefallenen Spotmarktpreise berappen. Die Folge: Eon und RWE verkaufen Gas zu deutlich günstigeren Preisen als sie selbst bezahlen. Wegen der fehlenden Einigung auf neue Verträge laufen bereits Schiedsverfahren.

Eon hatte die Äußerungen von Gazprom zu den Verhandlungen über die Lieferverträge nicht kommentieren wollen. RWE erklärte, die Aussagen von Gazprom zur Kenntnis zu nehmen. Der Konzern verwies auf Aussagen von Finanzchef Rolf Pohling, wonach die Essener 2012/13 die ausstehenden Verhandlungen mit ihren Lieferanten abschließen wollen. „Wir haben auch gesagt, dass wir alle unsere Mittel einsetzen, um zu einer strukturellen Lösung zu kommen, um die Ergebnisrisiken für die Zukunft zu eliminieren“, betonte der Konzern am Sonntag.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • der Hintergedanke war, dass Gas-Gerd ein klein wenig Abbitte leisten kann. Nach meinem Wissen ist er der nachträglich unbeliebteste Kanzler Deutschlands. Ansonsten wirklich ab mit ihm in ein Ostsibirisches Kloster zur Klausur. Aber über Winter und ohne Heizung.

  • Warum sollte Schröder - vorausgesetzt, er könnte in irgendeiner Weise auf Putin, den lupenreinen Demokraten, den alles entscheidenden Mann im Hintergrund Gazproms, nehmen - zum Vorteil der deutschen Gaskunden und damit zum Nachteil seines Arbeitgebers tätig werden?
    Schröder - wie auch sonstige Regierenden der Blockparteien - setzen sich ja nicht mal in ihrer Amtszeit als gewählte Vertreter des deutschen Volkes für die Interessen selbigen Volkes ein, sondern taten und tun genau das Gegenteil - den Deutschen größtmöglichen Schaden zufügen, den Deutschen Lasten aufbürden, sie einhegen, ausdünnen, in der europäische Suppe auflösen...

    Das beste, was man tun sollte, sofern man einigen dieser Akteure später auf ihren südländischen Ruhesitzen habhaft werden könnte, wäre, sie vor ein ordentliches Gericht zu stellen.

  • Schröder ist doch gerade greifbar. Also diese Schande von Ex-Bundeskanzler gleich mal einbeziehen. Dieser, zumindest moralisch, korrupte Vogel kommt mit den Russen ja zufälligerweise spektakulär gut aus.

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