Gasekonzern
Linde baut Gasegeschäft in China aus

Linde baut sein Gasegeschäft in China aus: Es wird eine engere Zusammenarbeit mit dem chinesischen Chemiekonzern Sinopec geben. Dafür muss Linde zunächst einmal viel Geld in die Hand nehmen.

HB FRANKFURT. Dabei sollen auch Gase-Anlagen gebaut werden, wozu Anfangsinvestitionen von etwa 50 Mio. Euro nötig seien. Geplant sei, bis Juni diesen Jahres ein Gemeinschaftsunternehmen zu gründen, an dem Linde und eine Sinopec-Tochter jeweils die Hälfte der Anteile halten. Sinopec baut derzeit seine Chemieproduktion aus.

China gehört für Linde zu den wichtigsten Wachstumsmärkten. Linde wächst dort eigenen Angaben zufolge mit prozentual zweistelligen Raten im Jahr. Der Konzern hat im Reich der Mitte 50 eigene Tochterfirmen und Gemeinschaftsunternehmen. Etwa 2500 Beschäftigte arbeiten derzeit für Linde in China.

An der Börse kam die Nachricht gut an: Die im Dax notierte Linde-Aktie legte mehr als drei Prozent auf 56,43 Euro zu.

In einem ersten Schritt will Linde für Sinopec einen Luftzerleger mit einer Kapaziät von 1500 Tonnen Sauerstoff pro Tag bauen. Die Anlage soll ab 2011 vor Ort eine neue Chemikalien-Produktion von Sinopec mit Gasen versorgen.

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