Gaspipeline
South-Stream-Pipeline soll in Italien enden

Die geplante Gaspipeline South Stream soll jetzt doch nicht in Österreich enden. Die Pipeline führt jetzt von Russland aus nach Italien. South Stream soll in Konkurrenz zu der Nabucco-Pipline treten.
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MoskauDie geplante Gaspipeline South Stream von Russland nach Südeuropa wird nach Angaben aus Firmenkreisen nun in Italien und nicht in Österreich enden. Der russische Energieriese Gazprom habe die Verlegung entschieden, sagte ein Informant aus dem Unternehmen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Gazprom wollte die Aussage nicht kommentieren.

Ursprünglich sollte die South Stream genannte Leitung an der Gashandels-Plattform in Österreich enden. Russischen Zeitungsberichten zufolge hat die EU-Kommission diese Planungen blockiert, weil die Plattform auch der konkurrierenden Nabucco-Pipeline dienen soll.

Am Projekt South Stream sind neben Gazprom, das 50 Prozent besitzt, auch die italienische Eni mit 20 Prozent sowie die französische EDF und die BASF mit je 15 Prozent beteiligt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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