Gasstreit: Deutscher Gasimporteur VNG bekommt bisher genug Gas

Gasstreit
Deutscher Gasimporteur VNG bekommt bisher genug Gas

Der Leipziger Gasimporteur Verbundnetz Gas (VNG) spürt bisher keine Auswirkungen des Gasstreits zwischen der Kiew und Moskau. Dagegen erhalten Bulgarien und Österreich kein Gas mehr. Auch beim wichtigsten deutschen Gasimporteur Eon Ruhrgas gab es Lieferausfälle.

HB DÜSSELDORF. "Wir haben alle Lieferungen vertragsgemäß erhalten. Die Verträge sind bisher zu 100 Prozent erfüllt worden, und unsere Speicher sind auch voll", sagte eine VNG VNG-Sprecherin. ist nach eigenen Angaben der drittgrößte Gasimporteur Deutschlands und beliefert vor allem Stadtwerke in Ostdeutschland.

Das Unternehmen erhält 48 Prozent seiner Gaslieferungen aus Russland, neben dem Weg über die Ukraine gibt es aber auch noch eine Pipeline, die durch Weißrussland führt. Außerdem bezieht VNG Gas aus Norwegen (27 Prozent), der Rest kommt von deutschen Partnern. Außerdem seien die sechs vorhandenen Gasspeicher voll. Damit könnten die Kunden im Notfall mehrere Wochen versorgt werden.

In Ost- und Mitteleuropa hat der Streit bereits zu erheblichen Lieferausfällen geführt. Bulgarien und die Türkei erhalten nach offiziellen Angaben seit der Nacht zu Dienstag kein Gas mehr, auch in Tschechien gibt es Probleme. Unterdessen schloss der russische Gasmonopolist Gazprom im Energie-Streit mit der Ukraine ernstere Lieferengpässe für Westeuropa nicht aus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%