Gastland Türkei
Erdogan-Besuch prägt Start der Hannover-Messe

Überschattet vom Streit über die Perspektive für einen EU-Beitritt haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan am Sonntag die Hannover Messe eröffnet, deren Partnerland die Türkei in diesem Jahr ist. Mit 276 Ausstellern ist die Türkei nach Italien und China die drittgrößte ausländische Ausstellernation.

HB HANNOVER. Auf der Hannover Messe zeigen insgesamt 6 400 Aussteller aus 60 Nationen fünf Tage lang ihre Produkte. Das sind nach Angaben des Veranstalters 1 436 Aussteller mehr als im Vorjahr. Mit 225 000 Quadratmetern vermieteter Ausstellungsfläche ist das Gelände in Hannover erstmals seit Jahren wieder ausgebucht.

Nach Ansicht des Messe-Chefs hat sich die Leistungsschau in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend gewandelt: „Begonnen hat die Hannover Messe als das Schaufenster der Bundesrepublik, heute ist sie die Technologieplattform für die gesamte industrielle Welt“, sagte Sepp Heckmann, der auch Vorstandschef der Deutschen Messe AG ist, im AP-Interview. Bei der auf wenige Themen konzentrierten hochspezialisierten globalen Technologieschau seien die ausländischen Aussteller mittlerweile in der Mehrheit.

In der Entwicklung der Hannover Messe spiegele sich die Globalisierung: „Sie ist längst eine global aufgestellte und global ausstrahlende Technologiemesse, und genau das ist ihre Aufgabenstellung.“ Die Leistungsschau biete innovative Produkte und Lösungen für produzierende Unternehmen. Das Angebot reiche von der Automatisierung über Energie und Zulieferung bis hin zur Welt der digitalen Produktion.

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