GE-Chef Jeff Immelt
General Electric wappnet sich für harte Zeiten

Eine lange Phase wirtschaftlicher Instabilität steht nach Ansicht des von GE-Chef Jeff Immelt bevor. Um diese Zeit gesund zu überstehen, will General Electric sich ein Polster anlegen. Große Übernahmen sollen ausbleiben.
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New YorkDer US-Mischkonzern General Electric (GE) rechnet wappnet sich für eine nach seiner Einschätzung anstehende lange Phase wirtschaftlicher Instabilität. Der Siemens -Rivale werde sich deshalb weiter auf eine Verbesserung der Gewinnmargen und Erhöhung der Dividenden konzentrieren, schrieb GE-Chef Jeff Immelt am Freitag an die Aktionäre des Unternehmens. Das größte US-Konglomerat wolle zudem seine Kosten senken und den Outsourcing-Trend in der Produktion stoppen. Stattdessen sollen die Fabriken effektiver ausgelastet werden.

In den nächsten Jahren wolle sich GE ein Polster anlegen, um wirtschaftliche Schocks überstehen zu können. Angesichts der erwarteten langfristigen Unsicherheiten werde von großen Übernahmen mit einem Volumen von mehr als drei Milliarden Dollar abgesehen. „Rechnen Sie nicht mit irgendwelchen fetten Transaktionen 2012“, schrieb Immelt. Der 56-Jährige leitet den Konzern seit 2001. Er ist auch Wirtschaftberater von US-Präsident Barack Obama.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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