Nachdem sie ihre erste Enttäuschung überwunden hatten, betrachteten die Analysten GE
am Mittwoch in einem positiveren Licht als am Dienstag. Die Investmentbank Goldman Sachs
erneuerte ihre Kaufempfehlung für die Aktie. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Amerika würde sich GE
gut entwickeln. Die Banker von JP Morgan
zeigten sich erfreut, dass die Bankenkrise in den USA kaum Spuren in der Finanzsparte von GE
hinterlasse.
Immelt hatte bereits am Dienstag betont, GE
besitze keine der durch die Krise verlustreichen strukturierten Wertpapiere. Der Konzern führe auch keine der umstrittenen außerbilanziellen Zweckgesellschaften.
Immelt rechnet zwar damit, dass die US-Wirtschaft 2008 abflaut. Weltweit wachse die Wirtschaft aber und GE
profitiere davon, dass der Konzern überall vertreten sei. Über die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet der Konzern außerhalb seines Heimatmarkts Amerika. Am Mittwoch kam diese Botschaft dann auch bei den Anlegern an. Im frühen Handel an der Wall Street kletterte der Aktienkurs in einem schwachen Umfeld um fast drei Prozent auf etwa 38 Dollar.

