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08.10.2008 
Maschinenbauer bekräftigt Jahresprognose

GEA verzeichnet Auftragsplus

Der Maschinenbaukonzern GEA Group hat sich vom schwachen Branchentrend abgekoppelt und im dritten Quartal mehr Bestellungen als vor einem Jahr verzeichnet. Das Unternehmen sieht sich damit auf dem Weg zur Erfüllung der Jahresziele. Die Aktie kann dem schwachem Marktumfeld dennoch nicht entgehen und fällt.

HB DÜSSELDORF. GEA hatte erst Ende Juli die Jahresprognose angehoben. Die Ebit-Marge im Kerngeschäft will das Unternehmen auf 10,0 bis 10,1 Prozent steigern. Der Konzernumsatz soll aus eigener Kraft um rund zehn Prozent nach oben gehen. Zu GEAs Kerngeschäft zählen Wärmeaustausch-Systeme wie Kühltürme oder auch Anlagen zum Stoffaustausch wie etwa Melkmaschinen.

Im gerade abgelaufenen dritten Quartal hat GEA im Kerngeschäft über vier Prozent mehr Bestellungen erhalten. Besonders in der Landtechnik, bei verfahrenstechnischen Komponenten und der mechanische Trenntechnik konnte GEA zulegen. "Dieser Geschäftserfolg unterstreicht gerade in schwierigen Zeiten die Stabilität des Kerngeschäfts der GEA", sagte Konzernchef Jürg Oleas. Der Branchenverband Vdma hatte für den gesamten Maschinen- und Anlagenbau vier Monate hintereinander sinkende Auftragseingänge vermeldet.

Die komplette Zwischenbilanz veröffentlicht das Unternehmen am 31. Oktober. Böse Überraschungen durch die zuletzt defizitäre Tochtergesellschaft Ruhrzink erwartet der Konzern indes nicht. "Wir rechnen für Ruhrzink mit einer schwarzen Null im Gesamtjahr", sagte der Sprecher. Die bestellte Zinkmenge sei im abgelaufenen Quartal stabil geblieben. Belastungsfaktoren sind der Zinkpreis - der in Dollar angegeben wird - sowie die hohen Energiekosten.

Die Ruhrzink gehört nicht zum Kerngeschäft des Konzerns, weshalb sich Unternehmenschef Oleas bis zum Jahresende zumindest teilweise von ihr trennen will. "Wir befinden uns in engen Verkaufsverhandlungen", sagte der Sprecher.

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