Gebärmutterhalskrebs
HPV-Impfstoff von Merck vielversprechend

Humane Papillomviren (HPV) sind sexuell übertragbar und können Krebs auslösen. Vor rund sieben Jahren kam ein erster Impfstoff gegen die Viren auf den Markt. Eine Weiterentwicklung könnte kommendes Jahr verfügbar werden.
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New YorkEin neuer Impfstoff gegen Humane Papillomviren (HPV) des US-Konzerns Merck hat einem Zeitungsbericht zufolge in einer Studie vielversprechende Ergebnisse erzielt. Das Mittel mit dem Projektnamen V503 bot gegen die krebserregenden Viren einen umfassenderen Schutz als der schon vorhandene Merck-Impfstoff Gardasil, wie das „Wall Street Journal“ am Sonntag berichtete.

Das neue Mittel könnte demnach frühestens im kommenden Jahr verkauft werden. Gardasil kam im Jahr 2006 auf den Markt und war der erste Impfstoff gegen HPV.

Die sexuell übertragbaren Viren können Gebärmutterhalskrebs auslösen. Herausgefunden hat das der deutsche Krebsforscher Harald zur Hausen, der dafür 2008 den Medizin-Nobelpreis erhielt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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