Gedämpfte Erwartungen
Burberry macht der Luxusbranche Angst

Große Gewinnsprünge sieht das britische Modeunternehmen Burberry nicht mehr kommen. Nun geht in der Branche die Angst um, dass sich auch dort die Umsatzdynamik legen könnte. Die Reaktion an den Märkten folgte prompt.
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LondonDer britische Edelschneider Burberry schürt die Angst, dass sich die Nachfrage nach Luxusmode- und Accessoires spürbar abkühlt. Das Umfeld werde zunehmend herausfordernder, warnte Burberry-Chefin Angela Ahrendts am Dienstag und dämpfte zugleich die Erwartungen an große Gewinnsprünge in diesem Jahr. Der bereinigte Vorsteuergewinn werde wohl eher das untere Ende der Analystenerwartungen treffen, sagte sie. Dieses liegt derzeit bei etwas über 400 Millionen Pfund (500 Mio Euro) für das Ende März auslaufende Geschäftsjahr 2012/13. Im Vorjahr wurden 376 Millionen Pfund erzielt.

Burberry konnte eigenen Angaben zufolge in seinem zweiten Geschäftsquartal seine Umsätze auf gleicher Ladenfläche nur stabil halten. In den letzten Wochen habe sich die Umsatzdynamik weiter abgeschwächt, hieß es.

Für Luxusgüter gab es auch in der Krise bislang immer genügend zahlungskräftige Kunden und entsprechend sprudelten auch die Gewinne der Unternehmen. Als Reaktion sackten Burberry-Papiere in London rund 19 Prozent ab. Auch andere Aktien des Luxusgütersektors gerieten in den Abwärtssog.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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