"Gedämpfte Wachstumsdynamik"
Stada-Aktienkurs bricht ein

Der Arzneimittelhersteller Stada rechnet für das zweite Halbjahr mit einer "gedämpften Wachstumsdynamik". Aus heutiger Sicht sei offen, ob ein zweistelliges Umsatzplus erreicht werde, teilte Stada am Montag in Bad Vilbel mit. An der Börse verbilligte sich die Aktie um rund zwölf Prozent.

dpa-afx BAD VILBEL. Der Arzneimittelhersteller Stada rechnet für das zweite Halbjahr mit einer "gedämpften Wachstumsdynamik". Aus heutiger Sicht sei offen, ob ein zweistelliges Umsatzplus erreicht werde, teilte Stada am Montag in Bad Vilbel mit. An der Börse verbilligte sich die Aktie um rund zwölf Prozent.

Der Konzerngewinn werde den Vorjahresgewinn von 105,1 Mill. Euro erneut prozentual deutlich zweistellig übertreffen, der um Sondereffekte bereinigte Gewinn werde das Vorjahresniveau von 146,8 Mill. Euro allerdings nicht erreichen, hieß es. Daher kündigte Stada an, mit operativen Maßnahmen gegenzusteuern, wozu die Neuausrichtung des Vertriebs zählt.

Zudem will Stada über Zukäufe wachsen. "Wir suchen unverändert nach passenden Akquisitionsbedingungen", hieß es seitens des Konzerns. Im ersten Halbjahr wuchs der Umsatz um zwölf Prozent auf 822,8 Mill. Euro. Der Überschuss legte vor Sonderposten um 14 Prozent auf 67,2 Mill. Euro zu. Beim Konzerngewinn verbesserte sich Stada um elf Prozent auf 64,7 Mill. Euro.

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