Gegen Verteidigungsmaßnahmen der Regierung
Danone bestreitet Gespräche mit Pepsi

Der Danone-Konzern hat nach eigenen Angaben keine Verhandlungen mit dem US-Unternehmen Pepsico geführt.

HB PARIS. Danone-Chef Franck Riboud dementierte am Mittwoch Gerüchte, wonach sich beide Unternehmen in Gesprächen bezüglich einer möglichen Übernahme des Konzerns befunden hatten. “Es hat keine Gespräche mit Pepsico gegeben und jetzt gibt es auch keine“, so Riboud auf der Webseite des Unternehmens.

“Ich habe in einigen Zeitungen Berichte gelesen, wonach sich Vertreter beider Unternehmen zu einem Zeitpunkt in den vergangenen Monaten in Verhandlungen über ein mysteriöses Projekt über ein Zusammengehen befunden haben“, sagte Riboud. „Dies ist komplett unwahr und ich dementiere das kategorisch.“ Danone sei selbst für ihre Verteidigung gegen Übernahmen verantwortlich.

Als Spekulationen, dass Pepsi ein Gebot erwäge, im Juli wieder aufgetaucht waren, meldete sich die französische Regierung zu Wort und deutete an, sie könne bei der Abwehr einer Übernahme helfen. Das Geschäft von Danone fällt allerdings nicht in die zehn Sektoren, die laut einer im August veröffentlichten Regierungsliste nicht in ausländische Hände gelangen sollen.

“Ich verspüre keinen Wunsch, Verteidigungsmaßnahme von Seiten der Regulierungsbehörden zu sehen und will mich nicht hinter künstlichen Wällen irgendeiner Art verschanzen“, so Riboud. In einer offenen Volkswirtschaft sei die beste Verteidigung die Qualität der Ergebnisse. „Die Marktkapitalisierung, nicht der Umsatz, schützt einen vor nicht willkommenen Annäherungen, und so gesehen, sind wir viel sicherer, als wir es vor zehn Jahren waren“, so Riboud.

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