Gegenangebot zu Areva
Inder lösen Übernahmekampf um Repower aus

Um den Hamburger Windkraftanlagenbauer Repower Systems ist ein Übernahmekampf entbrannt. Der Konkurrent, der dem französischen Konzern und bisher einzigem Bieter Areva in die Parade fährt, kommt aus Indien und ist Insidern der Branche kein Unbekannter.

HB FRANKFURT. Der indische Windturbinenhersteller Suzlon Energy machte den Repower-Aktionären am Freitag eine Übernahmeofferte über gut eine Milliarde Euro und bietet damit 20 Prozent mehr als der französische Atomkonzern Areva. Suzlon bietet für 8,1 Mill. Repower-Aktien je 126 Euro im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebotes. Suzlon bietet nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem portugiesischen Stahlbau-Unternehmen Martifer.

Die Repower-Aktie war vor der Mitteilung vom Handel ausgesetzt worden. Die Papiere schossen nach Wiederaufnahme des Handels um gut 23 Prozent in die Höhe auf ein Rekordhoch von 140 Euro.

Areva hatte vor zweieinhalb Wochen angekündigt, ihre bislang 29,99-prozentige Beteiligung auf mehr als 50 Prozent ausdehnen zu wollen und bot zuletzt 105 Euro je Repower-Aktie. Der frühere Name von Areva war „Societe des Participations du Comissariat a l'Energie Atomique“.

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