Gehaltszuschlag
Bahn verdreifacht Bezüge ihrer Aufsichtsräte

Die Aufsichtsräte der Deutschen Bahn werden künftig deutlich mehr Geld erhalten als bisher. Einer entsprechenden Vorlage habe der Bahn-Aufsichtsrat zugestimmt, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums am Samstag und bestätigte damit einen „Spiegel“-Bericht.

HB BERLIN. Das Magazin berichtete, Bahn-Chef Hartmut Mehdorn und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) hätten sich darauf geeinigt, allein die festen Bezüge der Kontrolleure fast zu verdreifachen. Zudem würden den Räten Prämien gewährt, die vom Unternehmenserfolg abhängen, schreibt der „Spiegel“.

Zahlen wollten weder Bahn noch Ministerium bestätigen. Laut „Spiegel“ werden den Räten zudem Prämien gewährt, die vom Unternehmenserfolg abhängen. Einfache Mitglieder des Gremiums erhielten bislang ein Fixum von 10 500 Euro pro Jahr, das nun auf 30 000 Euro angehoben werde. Der Vorsitzende, der ehemalige Wirtschaftsminister und RAG-Chef Werner Müller, bekomme derzeit 21 000 Euro, künftig würden es 60 000 Euro sein. Sein Stellvertreter könne die Grundvergütung von 15 750 auf 45 000 Euro steigern.

Bisher habe die jährliche Vergütung des Aufsichtsrats mit etwa 300 000 Euro zu Buche geschlagen, hieß es weiter. Mehdorn hätte ursprünglich noch höhere Beträge gefordert, angeblich, um kompetente Manager für die Kontrolljobs begeistern zu können. Ähnliche Modelle mit variablen Komponenten gebe es bei der Telekom, der Deutschen Post und der Lufthansa, hieß es.

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