Geldautomaten-Hersteller
Wincor Nixdorf mit solidem Geschäft

Der Geldautomaten- und Kassensystemhersteller Wincor Nixdorf bleibt trotz zunehmender Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Kurs zu seinen Jahreszielen.

HB PADERBORN. „Ausgehend von unserem derzeitigen Stand an Erkenntnissen halten wir daran fest, sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis in etwa das Vorjahresniveau zu erreichen“, sagte Vorstandschef Eckard Heidloff. Er rechne damit, dass die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen anhalten, sieht Wincor aber gut aufgestellt. Das Erreichen der Ziele werde wesentlich davon abhängen, inwieweit sich die Wirtschaftskrise auf breiter Front auf die Investitionsbereitschaft von Retailbanken und Handelsunternehmen auswirkt.

In der ersten Jahreshälfte verzeichnete der Konzern trotz erster Anzeichen von Zurückhaltung bei einigen Kunden ein solides Geschäft und schnitt insgesamt besser ab als am Markt erwartet. Der Umsatz verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem dank eines starken Service-Geschäfts um vier Prozent auf 1,23 Mrd. Euro. Im zweiten Quartal habe sich das Wachstum dabei verlangsamt: Hier steigerte Wincor den Umsatz nur noch um ein Prozent auf 588 Millionen Euro, übertraf damit und mit der Gewinnentwicklung aber deutlich die Schätzungen von Analysten, die mit einem Rückgang gerechnet hatten.

Der operative Gewinn lag nach der ersten Jahreshälfte bei 103 Mio. Euro und damit zwei Prozent über dem Vorjahreswert. Unter dem Strich erzielte Wincor ein Periodenergebnis von 64 Mio. Euro, ein Plus von fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Konzern bemerke eine nachlassende Investitionsbereitschaft in beiden Geschäftsbereichen. Spürbar schlug sich dies im Hardware-Geschäft aus - stabilisierend wirkte aber das Angebot im Service- und Software-Bereich von Wincor.

Die Banksparte verzeichnete in der ersten Jahreshälfte insgesamt ein Umsatzplus von sechs Prozent, der operative Gewinn verbesserte sich um vier Prozent. Dabei profitierte der Bereich von einem starken Auftaktquartal. Im Geschäft mit Handelsunternehmen setzte Wincor ein Prozent mehr um, der Gewinn blieb allerdings unter Vorjahresniveau. Besonders stark lief das Geschäft auf dem Heimatmarkt in Deutschland und in der Region Asien/Pazifik/Afrika mit Zuwächsen um 26 und 20 Prozent, während der Konzern in Europa außerhalb Deutschlands Umsatzeinbußen von neun Prozent hinnehmen musste. In der Region Amerika sanken die Umsätze um ein Prozent.

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