Geldbußen
Kartellamt bestraft Ziegelhersteller

Das Bundeskartellamt hat Geldbußen in einer Höhe von 165 Millionen Euro gegen Manager und Unternehmen der Tondachziegel-Branche verhängt. Hintergrund sei der Vorwurf von Preisabsprachen, teilte das Kartellamt am Montag in Bonn mit.

HB DÜSSELDORF. Betroffen von den Bußgeldern sind laut der Behörde unter anderem die Creaton AG und die Pfleiderer Dachziegel GmbH, die zum belgischen Etex-Konzern gehören, sowie eine Tochtergesellschaft des österreichischen Wienerberger-Konzerns und eine ehemalige Tochter des Lafarge-Konzerns. Die Strafgelder für die konzerngebundenen Firmen lägen im "mittleren bis hohen zweistelligen Millionenbereich".

"Die zum Teil hohen Bußgelder sollen ein bewusstes Signal setzen", betonte Kartellamtschef Bernhard Heitzer. Die Baustoffindustrie sei in den vergangenen Jahren immer wieder durch Kartellabsprachen aufgefallen und habe "offenbar nichts dazugelernt". Die Preisabsprachen schadeten "auch dem privaten Häuslebauer".

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