Gemeinschaftsunternehmen gegründet
Eon steigt in türkischen Strommarkt ein

Kurz nachdem Eon seine milliardenschweren Pläne für einen Zukauf in Russland verkündet hat, geht der Energieriese nun auch im türkischen Energiemarkt in die Offensive.

HB DÜSSELDORF. Eon wolle zusammen mit dem Energieunternehmen Turcas zwei 800-Megawatt-Kraftwerke in der Türkei entwickeln, bauen und betreiben, teilte der Konzern am Dienstag in Düsseldorf mit. Beide Konzerne hätten zwei Gemeinschaftsunternehmen gegründet, um die Projekte Wirklichkeit werden zu lassen. Die Türkei biete Eon große Wachstumschancen, betonte Vorstandsmitglied Lutz Feldmann.

Die Kraftwerkspläne in der Türkei sind Teil der im vergangenen Mai von Eon vorgestellten, 60 Mrd. Euro schweren Investitionsoffensive. Eines der Kraftwerke solle mit Steinkohle befeuert werden, das andere mit Erdgas, teilte Eon mit. Die türkische Eon-Tochter solle jeweils 70 Prozent an den Gemeinschaftsunternehmen mit Turcas halten. Eon hatte erst am Wochenende angekündigt, den russischen Versorger OGK-4 übernehmen zu wollen.

Das Engagement in der Türkei gehört zu der im Mai angekündigten Investitionsoffensive des Düsseldorfer Konzerns. Mit dem Kraftwerksunternehmen OGK-4 stehe Eon kurz vor dem Eintritt in den russischen Strommarkt, erklärte der Konzern weiter. Bereits umgesetzt seien die Übernahme der norwegischen Erdgasfelder Skarv und Idun sowie des spanischen Windparkbetreibers Energie E2.

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