General Electric
GE bekommt Alstom-Sparte günstiger

300 Millionen günstiger als vereinbart: General Electric bekommt beim Kauf der Energiesparte des französischen Konkurrenten Alstom einen Preisnachlass. Dennoch muss das Unternehmen mehr als zwölf Millionen Euro zahlen.
  • 0

ParisDer US-Industriekonzern General Electric bekommt bei der Übernahme der Energiesparte des französischen Rivalen Alstom einen Preisnachlass von 300 Millionen Euro. Damit solle GE mehr Spielraum bei Zugeständnissen an die Wettbewerbsbehörden bekommen, erklärte Alstom am Montagabend. Eigentlich sollte die Sparte für 12,35 Milliarden Euro an GE gehen.

Erst vor wenigen Tagen hatte GE erklärt, den EU-Wettbewerbshütern Zugeständnisse für die geplante Übernahme der Alstom-Energiesparte angeboten zu haben. Details waren aber nicht genannt worden. Die Kommission sorgt sich, dass durch die Übernahme mit GE und Siemens nur noch zwei große Konkurrenten auf dem europäischen Gasturbinen-Markt verbleiben und die Preise steigen könnten. Auch Siemens hatte sich um Alstom bemüht, gegen GE aber den Kürzeren gezogen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " General Electric: GE bekommt Alstom-Sparte günstiger"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%