General Electric
Triebwerksprobleme bei Boeing 777

General Electric und Boeing alarmieren Fluggesellschaften über Probleme bei Triebwerken, die zwischen September und März hergestellt wurden. Zweimal fiel bereits eines von zwei Triebwerken während des Fluges aus.
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New YorkDer US-Industriekonzern General Electric und Boeing haben Fluggesellschaften über potenzielle Probleme bei den Triebwerken in einigen 777-Langstreckenfliegern alarmiert. In zwei Fällen habe der Defekt in diesem Jahr dazu geführt, dass jeweils eines von zwei Triebwerken während des Fluges ausgefallen sei, teilte GE am Mittwoch mit. Die Flugzeuge hätten aber weiterfliegen können. Die genaue Ursache des Problems sei nicht bekannt.

Betroffen seien etwa 118 Verteilergetriebe, die zwischen September und März hergestellt worden seien. Das Teil sei in etwa 26 in Betrieb befindlichen Flugzeugen vom Typ 777-300ER eingebaut sowie in 44 weiteren Maschinen in der Produktion. GE und Boeing riefen die Airlines zu Inspektionen oder zum Austausch auf. Ersatzteile würden zur Verfügung gestellt.

Boeing hatte erst kürzlich einen schweren Rückschlag bei seinem Dreamliner wegen Batterie-Problemen eingesteckt. Flugbehörden zogen deshalb im Januar weltweit sämtliche Dreamliner aus dem Verkehr. Nach einer viermonatigen Zwangspause liefert der Konzern seinen Prestigeflieger inzwischen wieder aus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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