General Motors mit Plus von 20 Prozent
BMW wächst auf dem US-Markt kräftig

Die deutschen Autobauer haben auf dem US-Markt einen durchwachsenen Monat hinter sich. Während BMW kräftige Zuwächse verbuchte, setzten vor allem VW und Audi spürbar weniger ab. General Motors steigerte den Absatz ebenfalls deutlich.

HB BERLIN. Der Autokonzern BMW hat den Absatz auf dem nordamerikanischen Pkw-Markt weiter gesteigert. Im September seien dort von den Marken BMW und Mini rund 24.700 Pkw verkauft worden, knapp 31 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Unternehmen am Freitagabend in München mit. Dabei habe sich das Absatzvolumen bei den Geländewagen X5 und X3 von 3280 auf über 6700 Einheiten mehr als verdoppelt, hieß es.

Weniger Freude am US-Automarkt hatte der Wolfsburger Volkswagen-Konzern, der erneut einen klaren Absatzrückgang hinnehmen musste. Der Absatz der Marke VW sank um über 7000 Einheiten auf rund 20.870 Pkw, wie das Unternehmen am Abend mitteilte. Audi of America verkaufte nach eigenen Angaben knapp 5840 Pkw gegenüber 6260 im Vorjahreszeitraum.

Die Sparte Mercedes-Benz des Konzerns DaimlerChrysler verbuchte einen leichten Zuwachs. Der Absatz sei gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Prozent auf 17.445 Pkw gestiegen, hieß es am Abend aus der Konzernzentrale in Stuttgart. Zusammen mit der Sparte Chrysler sei der Absatz in den USA um 13 Prozent auf 186.189 Einheiten gestiegen. Chrysler selbst verzeichnete ein Absatzplus von 15 Prozent.

Leicht schwächer lief das Geschäft für den Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche. Wie das Unternehmen am Abend mitteilte, wurden im September 2496 Fahrzeuge abgesetzt, zwei weniger als im selben Monat 2003. Dafür machte Porsche die Wirbelstürme in Florida verantwortlich: Der Bundesstaat sei eine der wichtigsten Verkaufsregionen für Porsche in den USA, hieß es. Überdurchschnittlich sank der Absatz des Modells Boxster, während vom 911er mehr verkauft wurden als im Vorjahresmonat. Bestseller blieb der Cayenne.

Der US-Fahrzeughersteller Ford verzeichnete im vergangenen Monat auf dem hart umkämpften Heimatmarkt erneut einen Absatzrückgang. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, wurden 282.656 Wagen ausgeliefert, vier Prozent weniger als im September des Vorjahres. Es war der vierte Monat mit einem Rückgang in Folge. Der Pkw-Absatz ging dabei um fast ein Fünftel zurück, während die Nutzfahrzeugsparte ein Absatzplus von zwei Prozent verzeichnete.

Besser lief das Geschäft für den weltgrößten Autohersteller General Motors (GM). Der Absatz sei im September in den USA auf Jahressicht um 20 Prozent auf 458.799 Wagen gestiegen, teilte der Konzern am Freitag mit. Die Lkw-Sparte verbesserte den Absatz sogar um 32,5 Prozent. Der Pkw-Absatz zog um 3,4 Prozent an, wie es weiter hieß.

Stärker als im Vorjahresmonat waren Autos japanischer Hersteller gefragt. Nissan brachte in den USA im September 80.350 Fahrzeuge an den Kunden, elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Toyota steigerte den Absatz um 10,3 Prozent auf 161.793 Wagen.

Bei Mazda liefen die Geschäfte indes schlechter: Der Absatz brach auf Jahressicht um 7,6 Prozent ein. Der US-Automarkt ist hart umkämpft: Erst am Freitag gaben GM und Ford neue Rabattprogramme bekannt, um den Absatz anzukurbeln.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%