General Motors will Service-Mitarbeiter in ein externes Unternehmen überführen
Bei Opel droht Streit um Stellenabbau

Überlegungen des Mutterkonzerns General Motors (GM) lösen bei Opel Besorgnis aus. Beim Rüsselsheimer Autohersteller droht nach einem Zeitungsbericht nun Streit um einen Abbau der Belegschaft.

HB RÜSSELSHEIM. General Motors erwäge, Service-Mitarbeiter von Opel in ein externes Unternehmen zu überführen, berichtet die „Welt am Sonntag“ vorab. „Die GM-Europazentrale in Zürich versucht, unter der Hand bis zu 350 Mitarbeiter an den Opel-Standorten Bochum, Kaiserslautern und Rüsselsheim abzubauen und in einer neuen Firma weiterzubeschäftigen“, sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz der Zeitung. Das Vorhaben verstoße gegen den im März vereinbarten Zukunftsvertrag, der betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2010 ausschließe. „Wenn GM an dem Vorhaben festhält, bedeutet das Konflikt“, sagte Franz.

Ein Opel-Sprecher sagte dazu, die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen. „Das ist ein schwebendes Verfahren. Eine Einigung wird bis Jahresende angestrebt, und wir sind guten Mutes, das zu erreichen.“ Ende Juli hatte die Branchenzeitung „Automobilwoche“ unter Berufung auf Vorstandskreise berichtet, Opel wolle bis spätestens zum Jahresende sein Ersatzteilgeschäft in ein Joint Venture mit der Logistik-Tochter des US-Unternehmens Caterpillar auslagern.

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