Generatorenfabrik wird geschlossen
Alstom streicht kräftig Stellen in Mannheim

Der französische Konzern Alstom wird die Zahl der Beschäftigten in seinem Werk Mannheim von derzeit 1 900 bis Ende des Jahres 2010 auf 1 500 senken. 300 Personen sind bereits seit Ende 2003 ausgeschieden.

gil HB DÜSSELDORF. Das Werk für Generatoren soll Ende des laufenden Jahres geschlossen werden, was 170 Stellen kostet. „Das Werk ist nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben“, sagte der Chef von Alstom Power, Gerard Brunel, auf einer Betriebsversammlung in Mannheim. Die Produktion wird nach Polen verlagert.

Dafür wird der Konzern am Standort Mannheim ein europäisches Entwicklungszentrum für Dampfturbinen ansiedeln. Die Fertigung dieser Turbinen bleibt im Alstomwerk in Baden in der Schweiz. Das ist das Ergebnis monatelanger Verhandlungen zwischen dem Betriebsrat und der Geschäftsführung der deutschen Gesellschaft des französischen Konzerns.

Ursprünglich wollte Alstom am Standort Mannheim 900 Stellen streichen. Dagegen hatten die Beschäftigten in Mannheim große Demonstrationen und Betriebsversammlungen organisiert. Bis Ende 2007 schützt nun eine Betriebsvereinbarung die Beschäftigten im Mannheimer Stadtteil Käfertal vor betriebsbedingten Kündigungen. Sie soll für die verbleibenden Mitarbeiter bis Ende 2010 verlängert werden.

Alstom hat in Deutschland insgesamt 23 Standorte und beschäftigt rund 7 000 Personen in den Bereichen Kraftwerksbau und Verkehrstechnik.

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