Generika
Ranbaxy legt beim Gewinn kräftig zu

Indiens größter Pharmakonzern Ranbaxy hat seinen Gewinn im ersten Quartal um sieben Prozent gesteigert. Damit schnitt das Unternehmen deutlich besser ab als von Analysten erwartet.

HB NEU DELHI. Zu dem Zuwachs auf 1,53 Mrd. Rupien (rund 24 Mill. Euro) habe vor allem ein starkes Geschäft mit Nachahmermedikamenten in den westlichen Industriestaaten beigetragen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Ranbaxy schnitt damit deutlich besser als von Analysten erwartet ab, die einen Gewinnanstieg auf 1,32 Mrd. Rupien prognostiziert hatten. Der Umsatz legte auf 16,23 Mrd. von 15,64 Mrd. Rupien im Vorjahreszeitraum zu.

Für das Gesamtjahr geht Ranbaxy-Chef Malvinder Singh unverändert von einem Gewinnanstieg von 20 bis 25 Prozent sowie von einem Umsatzplus von 18 bis 20 Prozent aus. Der Konzern erwartet von der kürzlich erfolgten Beilegung eines Patentstreits mit dem britisch-schwedischen Pharmariesen AstraZeneca über dessen Top-Medikament Nexium einen kräftigen Antrieb für seine Geschäfte.

Danach darf Ranbaxy zwar erst im Mai 2014 mit dem Verkauf einer Nachahmerversion des Magenmittels beginnen. Zusätzlich vereinbarten beide Unternehmen aber, dass Ranbaxy autorisierte Kopien zweier älterer Astra-Medikamente vertreiben und für einen Anteil der Nexium-Chargen für die USA von Mai 2010 an die Formulierung übernehmen kann.

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