Generika-Tochter beginnt Umzug nach Bayern
Novartis schließt Hexal-Übernahme ab

Der Schweizer Pharmahersteller Novartis hat die Übernahme des deutschen Generika-Unternehmens Hexal abgeschlossen. Dies teilte Novartis gestern in Basel mit. Die Transaktion war Ende Mai von der Europäischen Kommission genehmigt worden.

HB/oli ZÜRICH. Novartis integriert Hexal in seine Sparte Sandoz, die derzeit ihren Sitz von Wien nach München verlegt. Wie ein Sandoz-Sprecher gestern bestätigte, laufe der Umzug nach Plan. Die Sandoz-Chefetage sei bereits in den Ort Holzkirchen bei München umgesiedelt, bis zum Jahresende soll die neue Zentrale dort rund 150 Mitarbeitern Platz bieten.

Sandoz ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer in der Generikabranche, die bei Analysten wegen der Sparbemühungen im Gesundheitsbereich zwar als zukunftsträchtig, aber als weniger gewinnbringend als die Herstellung originaler Medikamente gilt. Das zusammengeschlossene Unternehmen wird mehr als 20 000 Mitarbeiter beschäftigen.

Außer Hexal hatte Novartis auch den Kauf des US-Generika-Herstellers Eon Labs angekündigt. Hier läuft derzeit noch das Angebotsverfahren für die Übernahme der Aktien, die sich im Streubesitz befinden. Das Übernahmeangebot, das auf 31 Dollar je Aktie festgelegt wurde, ist bis zum 20. Juni gültig. Es ist von der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden und des zeitgleich stattfindenden Erwerbs der Mehrheitsbeteiligung von 67,7 Prozent an Eon Labs von dessen Mehrheitsaktionär abhängig.

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