Generika und Konkurrenzprodukte belasten Ergebnis im dritten Quartal
Bristol-Myers Squibb verdient weniger

Generika und Konkurrenzprodukte haben dem Quartalsgewinn des US-Pharmakonzerns Bristol-Myers Squibb einen Dämpfer verpasst.

HB NEW YORK. Für das dritte Quartal gab Bristol-Myers am Freitag einen Nettogewinn von 758 Millionen Dollar oder 38 Cent je Aktie bekannt nach 906 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Ohne Sonderposten lag der Gewinn bei 44 Cent je Aktie. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartung der von Reuters befragten Analysten, die auf dieser Basis durchschnittlich einen Gewinn von 39 Cent je Aktie erwartet hatten. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar. Ohne günstige Währungseffekte wäre er unverändert geblieben.

Der weltweite Absatz des Cholesterinsenkers Pravachol fiel den Angaben vor Börseneröffnung zufolge um 24 Prozent auf 598 Millionen Dollar, nachdem im Sommer Merck & Co das effektivere Vytorin auf den Markt gebracht hatte und klinische Studien eine größere Wirksamkeit des Pfizer-Produkts Lipitor ergeben hatten. Der Absatz des Anti-Krebs-Mittels Paraplatin fiel um 28 Prozent auf 177 Millionen Dollar wegen der Konkurrenz durch Generika, die Anfang des Jahres verfügbar wurden.

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