Generika-Version von Ciprobay
Bayer und Barr sind sich einig

Der Leverkusener Bayer-Konzern erlaubt dem US-Pharmakonzern Barr Laboratories weiterhin eine Generika-Version des umsatzstärksten Bayer-Medikaments Ciprobay anzubieten. Dies soll auch gelten, falls der Patentschutz für das Antibiotikum in den USA verlängert wird.

HB DÜSSELDORF. Dies sehe eine entsprechende Vereinbarung vor, teilten Barr und der Leverkusener Bayer-Konzern am Donnerstag mit. Bayer versucht das Patent, das eigentlich im Dezember ausläuft, bis Juni 2004 verlängern zu lassen, indem nach weiteren Studien ein Antrag auf die Anwendung des Antibiotikums auch bei Kindern eingereicht wurde.

Der Leverkusener Konzern hatte mit Barr ein Abkommen getroffen, das dem US-Pharmakonzern bereits sechs Monate vor Patentablauf die Einführung einer Nachahmerversion von Cipro ermöglicht. Die Vereinbarung sieht früheren Angaben zufolge vor, dass Bayer Cipro-Tabletten an Barr liefert und die US-Firma die Tabletten zu einem deutlich niedrigeren Verkaufspreis als eigene Generika-Version anbietet.

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