Generikahersteller
US-Geschäft bringt Teva Gewinnsprung

Ein florierendes US-Geschäft mit Generika hat Teva ein erfolgreiches erstes Quartal beschert. Das Ergebnis je Aktie stieg um 40 Prozent, teilte der Ratiopharm-Mutterkonzern mit.
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Tel AvivDas florierende Geschäft mit Nachahmermedikamenten in den USA hat dem weltweiten Branchenprimus Teva zum Jahresauftakt einen Gewinnsprung gebracht. Ohne Einmaleffekte sei das Ergebnis je Aktie im ersten Quartal um 40 Prozent auf 1,47 Dollar gestiegen, teilte der israelische Mutterkonzern der Ulmer Ratiopharm am Mittwoch mit.

Er profitierte vor allem von der milliardenschweren Übernahme der US-Spezialpharmazeutika-Firma Cephalon. Dank sieben neuer Produkte schoss der Teva-Umsatz in den USA, wo der Konzern mittlerweile mehr als die Hälfte der Erlöse erzielt, um 46 Prozent in die Höhe. Das schwächelnde Europa-Geschäft wurde damit mehr als wettgemacht. Insgesamt erzielte Teva ein Umsatzplus von einem Viertel auf 5,1 Milliarden Dollar.

„Unser Quartal war geprägt durch starkes Wachstum sowohl der von uns vermarkteten Produkte als auch in unserem US-Generika-Geschäft und in den Schwellenländern, in denen Teva tätig ist“, sagte der scheidende Vorstandschef Schlomo Janai. Das eigene Multiple-Sklerose-Mittel Copaxone verbuchte einen Umsatzzuwachs von acht Prozent auf 909 Millionen Dollar.

Experten gehen davon aus, dass für das mit einer Spritze zu verabreichende Medikament der Wettbewerb zunimmt, da immer mehr oral einzunehmende Mittel auf den Markt drängen. Nachfolger von Janai ist der frühere Bristol-Myers Squibb-Manager Jeremy Levin.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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