Generikaspezialist: Stada verbucht Rekordumsatz

Generikaspezialist
Stada verbucht Rekordumsatz

Im abgelaufenen Jahr hat der Bad Vilbeler Generikaspezialist Stada erstmals in seiner Firmengeschichte mehr als eine Milliarde Euro Umsatz gemacht.

HB FRANKFURT. „Wie es heute aussieht, haben wir das hohe Wachstumstempo bis zum Jahresende erwartungsgemäß beibehalten und damit den Konzernumsatz von 813,5 Mill. Euro in 2004 auf über eine Milliarde in 2005 steigern können“, erklärte Stada-Vorstandschef Hartmut Retzlaff am Dienstag. Einschließlich Sondereffekten sei wie geplant ein Konzerngewinn von rund 50 Mill. Euro erzielt worden nach 48,5 Mill. Euro im Jahr 2004. Im Oktober hatte Stada die Gewinnprognose für 2005 wegen Sonderabschreibungen um zehn Mill. Euro auf 50 Mill. Euro reduziert. Endgültige Zahlen zum Geschäftsjahr 2005 will das Unternehmen am 30. März veröffentlichen.

„Unser Umsatzwachstum von 25 Prozent nach neun Monaten hatte bereits gezeigt, dass die Umsatzmilliarde für das Gesamtjahr in Reichweite lag“, erklärte Retzlaff. Nach den ersten neun Monaten hatte Stada einen Umsatz von 739,2 Mill. Euro verzeichnet. Der operative Gewinn hatte bei 88,8 Mill. Euro gelegen, ein Plus von 57 Prozent zum Vorjahr. Der Konzerngewinn hatte dagegen wegen Sonderabschreibungen auf einen Nierenkrebs-Wirkstoff nur um zwei Prozent auf 33,4 Mill. Euro zugelegt.

Die im Nebenwerteindex MDax notierte Stada-Aktie lag im frühen Handel 0,7 Prozent im Plus bei 28,97 Euro.

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