Genmais MIR162
US-Unternehmen verklagt Agrochemiekonzern Syngenta

Erneut muss sich der Agrochemiekonzern Syngenta wegen seines Genmais-Geschäftes vor Gericht rechtfertigen. Das Unternehmen soll Export-Richtlinien nicht eingehalten und damit einen Millionenschaden angerichtet haben.
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ChicagoDer Schweizer Agrochemiekonzern Syngenta wird in den USA erneut wegen Problemen mit Genmais verklagt. Am Mittwoch zerrte der Agrarkonzern Archer Daniels Midland das Unternehmen vor Gericht. Syngenta habe nicht ausreichend sichergestellt, dass sein Mais der Sorte MIR162 nicht in Märkte exportiert werden könne, in denen er nicht zugelassen sei, teilte ADM mit.

Die chinesischen Behörden wiesen in diesem Jahr mehr als eine Million Tonnen US-Mais und Futtermittelzusätze zurück, weil sie darin Syngenta-Genmais vermuteten. US-Exporteure hätten deswegen einen Millionenschaden erlitten, erklärte ADM. Syngenta bezeichnete die Klage als unbegründet.

Zuvor hatten bereits der US-Futtermittelhersteller Trans Coastal Supply (TCS) und der Rohstoffhändler Cargill sowie mehr als 100 US-Landwirte Syngenta verklagt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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