Gensaatgut Syngenta einigt sich bei Milliardenklage in den USA auf Vergleich

Der Schweizer Agrokonzern Syngenta entgeht mit einem Vergleich knapp einer Milliardenklage. Ein US-Bundesrichter muss jedoch noch zustimmen.
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Der Konzern wurde von US-Farmern verklagt. Quelle: AFP
Syngenta

Der Konzern wurde von US-Farmern verklagt.

(Foto: AFP)

Kansas CityIn einer Sammelklage von Zehntausenden US-Farmern und getreideverarbeitenden Betrieben gegen den Schweizer Agrarkonzern Syngenta haben sich die Parteien auf einen Vergleich in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) geeinigt. Dabei ging es um die Einführung von gentechnisch verändertem Maissaatgut durch Syngenta.

Syngenta hatte den Farmern das Saatgut zur Aussaat ab der Anbausaison 2011 verkauft, in China wurde der Import allerdings erst 2014 zugelassen. In Klagen vor Staats- und Bundesgerichten machten die Farmer geltend, damit sei der chinesische Markt für US-Mais unzugänglich geworden.

Zudem habe der Schritt für mehrere Jahre zu einem Preisrückgang geführt, der allen Produzenten geschadet habe. Syngenta hatte argumentiert, nicht die chinesische Ablehnung des Saatguts, sondern allgemeine Marktkräfte hätten den Maispreis nach unten gedrückt.

Die am Montag erzielte Einigung muss noch von einem Bundesrichter in Kansas gebilligt werden. Exporteure wie Cargill und ADM sind von ihr nicht betroffen, sie haben Syngenta ebenfalls verklagt.

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