Gentechnik-Konzern
Unkrautvernichter belasten Monsanto

Monsanto hat „dank“ der Diskussion um die Gen-Mais in Deutschland einen durchwachsenen Ruf. Und auch die Geschäfte laufen nicht wie geschmiert: Belastet von Restrukturierungen und einem schwächeren Geschäft mit Unkrautvernichtern hat der weltgrößte Agrar- und Biotechnikkonzern im vierten Geschäftsquartal einen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis verzeichnet

HB ST. LOUIS. Im gesamten Geschäftsjahr 2008/09 konnte der Konzern nach Angaben vom Mittwoch in St. Louis Umsatz und Gewinn leicht ausbauen.

Die Erlöse in den Monaten Juni bis August sanken von 2,051 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum auf 1,879 Mrd. Dollar. Der Nettoverlust habe sich von 172 auf 233 Mio. Dollar erhöht.

Im gesamten Geschäftsjahr 2008/09 verbuchte der Konzern einen Umsatzanstieg von 11,365 auf 11,724 Mrd. Dollar. Der Überschuss kletterte von 2,024 auf 2,109 Mrd. Dollar (1,44 Mrd Euro). Die positive Entwicklung sei vor allem von höheren Erlösen im Saatgutgeschäft getragen worden, hieß es.

Der Marktführer bei genetisch verändertem Saatgut hatte zuletzt in Deutschland eine herbe Niederlage einstecken müssen. Der Anbau von Genmais und damit auch die Monsanto-Sorte MON 810 ist in Deutschland bis auf weiteres verboten.

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