Geplante Suez-Übernahme
Banken sichern Enel Finanzhilfe zu

Der italienische Stromkonzern Enel erhält von italienischen und ausländischen Großbanken Rückenwind für die bis zu 50 Milliarden Euro schwere Übernahme der französischen Suez-Gruppe. Zwei Institute haben bereits Finanzhilfe zugesagt.

HB ROM. Dabei handelt es sich laut italienischer Nachrichtenagentur Ansa um die Mediabanca und San Paolo-IMI. Insgesamt hätten mindestens acht Bankhäuser Interesse geäußert, dabei wurden auch Deutsche Bank, Dresdner und Credit Suisse genannt. Mit einer Entscheidung sei innerhalb der nächsten Tage zu rechnen. „ENEL hat seine Arbeit mit den Banken abgeschlossen“, schrieb die Agentur.

Die Italiener seien nicht bereit, sich durch die Abwehrmaßnahmen der Pariser Regierung abschrecken zu lassen, verlautete in Rom. Paris hatte unlängst eine Verschmelzung von Suez mit Gaz de France (GDF) eingefädelt, um eine Übernahme durch Enel zu verhindern. Dies war auf Empörung der Regierung in Rom gestoßen. Auch die EU-Behörden in Brüssel prüfen derzeit den Vorgang.

Zugleich trat am Mittwoch der Enel-Verwaltungsrat zusammen, um die Strategie abzustecken. Aus einer Verwaltungsratssitzung von Mediabanca in Mailand verlautete, die Bank habe ENEL ihre Unterstützung zugesagt.

„Wenn die Übernahme stattfinden sollte, wäre das eine gute Operation und wir wären dabei“, sagte der Generaldirektor von San Paolo-Imi, Pietro Modiano. Außerdem sind laut Ansa unter anderem die Banken Banken Unicredito, Banca Intesa, Capitalia, und Monte Paschi di Siena im Gespräch, als ausländische Interessenten unter anderem JP Morgan und Citigroup.

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