Geplanter Börsengang
RAG will doch weniger Stellen abbauen

Der an die Börse strebende Essener RAG-Konzern plant einen Verwaltungsumbau, bei dem weniger Stellen abgebaut werden sollen als ursprünglich geplant.

HB DÜSSELDORF. „Es sollen in den nächsten Jahren rund 1300 Arbeitsplätze wegfallen, nachdem es zunächst bis zu 2000 hätten sein können“, sagte eine Sprecherin des Konzerns am Montag.

Sie bestätigte damit einen Vorabbericht der „Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung“ (Dienstagausgabe). Die angestrebten Einsparungen von jährlich knapp 266 Millionen Euro ließen sich auch mit dem geringeren angepeilten Stellenabbau erreichen, fügte sie hinzu.

Die Verwaltungsausgaben des Konzerns liegen den Angaben zufolge derzeit bei rund 960 Millionen Euro im Jahr. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben. Die Pläne würden mit der Arbeitnehmervertretung abgestimmt, hieß es.

Die RAG will sich für den im zweiten Quartal kommenden Jahres geplanten Börsengang fit machen. Die Zwischenholdings der Tochtergesellschaften Degussa, Steag und RAG Immobilien sollen aufgelöst und die Verwaltung direkt vom Konzern gesteuert werden.

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