Geplanter Zukauf
Keine Kaffeemaschinen für WMF

Der vom Konsumgüterhersteller WMF als sicher gesehene Zukauf des Kaffeemaschinengeschäfts der italienischen Unternehmensgruppe CMA und Wega ist geplatzt.
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GeislingenWoran konkret der 35-Millionen-Euro-Deal scheiterte, sagte das Geislinger Unternehmen am Dienstag auf Anfrage nicht. In einer Mitteilung vom Montagabend hieß es lediglich, dass sich WMF und die Eigentümerfamilie Dal Tio trotz im April getroffener Grundsatzvereinbarung über wesentliche Eckpunkte nicht abschließend einigen konnten. Im beidseitigem Einvernehmen sei der Abbruch des Geschäfts entschieden worden.

„Wir prüfen derzeit eine eventuelle Kooperation auf operativer Ebene“, sagte ein WMF-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Das bedeutet, dass geprüft wird, inwiefern dennoch Kaffeevollautomaten der Unternehmensgruppe bezogen werden können.
WMF punktet derzeit sowohl im Im- wie Ausland mit dem professionellen Kaffeemaschinengeschäft.

Im ersten Halbjahr 2012 erzielte das Unternehmen, bekannt für seine Kaffeemaschinen und Küchenprodukte, in dem Segment mit 164,7 Millionen Euro ein Umsatzplus von knapp einem Fünftel. 2011 erzielte WMF insgesamt gut 979 Millionen Euro Umsatz und beschäftigt mehr als 6000 Menschen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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