Gerichtstermin im Oktober
Altana-Aktionäre klagen gegen Ausschüttung

Der Chemiekonzern Altana gerät unter Beschuss durch seine Aktionäre. Sie monieren, dass die Milliardenausschüttung nach dem Verkauf der Pharmasparte einzig auf eine Person zugeschnitten worden sei. Nun hat der Deal ein gerichtliches Nachspiel.

HB HAMBURG. Die Aktionäre Klaus Zapf und Pomoschnik Rabotajet GmbH klagten gegen den Beschluss der Hauptversammlung zur Verwendung des Bilanzgewinns, sagte ein Unternehmenssprecher der „Financial Times Deutschland“.

Altana hatte das Arzneigeschäft für 4,7 Milliarden Euro an Finanzinvestoren verkauft und den Erlös fast komplett ausgeschüttet. Die Hälfte ging an die Großaktionärin Susanne Klatten aus der Quandt- Familie. Für Großaktionäre sieht der Gesetzgeber bei solchen Einnahmen Steuerfreiheit vor - während Kleinanleger sie nach dem Halbeinkünfteverfahren zu versteuern haben.

Bei den Hauptversammlungen im Dezember und Mai monierten Aktionäre, der Verkauf sei auf Klattens Bedürfnisse zugeschnitten. Die Gerichtsverhandlung sei für den 2. Oktober am Landgericht Frankfurt vorgesehen, wie aus dem Bundesanzeiger hervorgehe, hieß es in dem Bericht.

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