Geringere Kosten für jährliche Auszahlung bei deutscher Tochter
Celanese erhöht Gewinnziel

Der US-Chemiekonzern Celanese Corp freut sich über geringere Kosten für die jährliche Auszahlung an die Aktionäre der deutschen Tochter Celanese. Daher hat das Unternehmen sein Gewinnziel für das laufende Jahr angehoben.

HB NEW YORK. Für 2005 werde nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,95 und 2,05 Dollar gerechnet, teilte das in Dallas ansässige Unternehmen am Freitag mit. Bislang hatte der Chemiekonzern einen Gewinn von 1,90 bis 2,00 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt.

Der Konzern hat seinen Anteil an dem Kronberger Unternehmen inzwischen auf 98 Prozent aufgestockt und will die deutsche Tochter von der Börse nehmen. Für das dritte Quartal erwartet Celanese unverändert einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,45 bis 0,50 Dollar und liegt damit im Rahmen der Analystenprognosen von 0,49 Dollar. „Trotz der Herausforderungen wegen des Hurrikans „Rita“ und gestiegener Rohstoff- und Energiekosten bewegt sich unser Geschäft im Rahmen der Erwartungen“, sagte Vorstandschef David Weidman. Die Zahlen zum dritten Quartal will Celanese am 7. Novemver veröffentlichen.

Die Celanese Corp, die seit Januar an der New Yorker Börse notiert ist, ist die Muttergesellschaft der Kronberger Celanese AG. Die Celanese AG fungierte zuletzt lediglich noch als Dachgesellschaft für das Europageschäft der Celanese Corp.

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