Geringerer Gewinn in 2004
Fertighausbauer Kampa will mit Zukäufen mehr umsetzen

Für 2005 rechnet der Mindener Fertighausbauer Kampa dank Zukäufen mit deutlich wachsendem Umsatz. Vorstandschef Bernd Pelz sagte am Mittwoch in Düsseldorf: „Wir wollen in der EU expandieren und organisch wie auch durch Akquisitionen wachsen".

HB DÜSSELDORF. Für 2005 peile Kampa vorsichtig geschätzt einen Umsatz von 210 (Vorjahr: 169,5) Millionen Euro an. Der derzeitige Auftragsbestand sichere eine Auslastung von sieben Monaten. 40 Millionen Euro Umsatz soll der im Januar erworbene Massivhaushersteller Hebel Haus beisteuern. Der Erwerb von Hebel werde das Ergebnis „moderat“ belasten, sagte Pelz, ohne das Gewinnziel näher zu benennen. 2006 dürfte es Kampa aber gelingen, vor Steuern eine Gewinnmarge von sechs Prozent zu erreichen, prognostizierte der Firmenchef.

2004 war der Gewinn von Kampa nach Steuern auf 1,0 (2,2) Millionen Euro zurückgegangen. Als Grund nannte Pelz Kosten von insgesamt einer Million Euro für Umstrukturierungen, einen Zukauf in Ungarn sowie die Gründung einer Niederlassung in Italien. Die Aktionäre sollen eine auf 20 (30) Cent je Aktie reduzierte Dividende erhalten.

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