Geringeres Refinanzierungsvolumen
FMC muss weniger Kreditzinsen zahlen

Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care (FMC) hat erstrangige Bankverbindlichkeiten in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar refinanziert.

HB FRANKFURT. Das Refinanzierungsvolumen habe vor allem wegen einer guten Cash-Flow-Entwicklung des Unternehmens von ursprünglich 1,4 Milliarden Dollar reduziert werden können, teilte FMC mit. „Sowohl die verbesserte Kreditqualität der Fresenius Medical Care AG als auch die besseren Marktkonditionen ermöglichen ab dem Jahr 2005 eine erhebliche Reduzierung des Zinsaufwands“, hieß es in der Pflichtmitteilung. Zudem habe sich der Zeitraum der Kredite verlängert, sagte ein Sprecher. Dem Unternehmen stünden nun die revolvierende Kreditlinie bis über 750 Millionen Dollar und das Darlehen über 450 Millionen Dollar bis Februar 2010 zur Verfügung.

Die Syndizierung des Kredites erfolgte unter Federführung der Bank of America, Credit Suisse First Boston und Deutsche Bank. Die im Dax gelistete FMC-Aktie lag nach Handelsbeginn 0,59 Prozent im Plus bei 56,05 Euro. Die Refinanzierung kompensiere einen möglichen Gewinnrückgang bei FMC durch die neu gegründete Kooperation der des schwedischen Wettbewerbers Gambro und dem US-Dialyseunternehmen DaVita, kommentierte Volker Braun vom Brokerhaus Equinet den Schritt. Gambro hatte vergangene Woche sein US-Dialyseklinikgeschäft an Davita verkauft. Die Transaktion schließt eine Vereinbarung mit ein, nach der Gambro für die kommenden zehn Jahre für Davita der bevorzugte Zulieferer von Dialysegeräten werden soll. Mit der Fusion verdrängt Davita den Bad Homburger Konzern als Nummer Eins im US-Dialysegeschäft.

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