Geschäft im Inland legt trotz Konsumflaute kräftig zu
Faber-Castell wächst mit Luxusstiften

Der weltgrößte Stifteproduzent, Faber-Castell, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/2005 kräftig zugelegt. Der Konzernumsatz stieg um 7,4 Prozent auf 287, 1 Mill. Euro, der Gewinn kletterte um 9,4 Prozent auf 26,1 Mill. Euro.

fas MÜNCHEN. Vor allem im Inland zog das Geschäft kräftig an. „Das zeigt uns, dass man auch in einem Land mit schwachem Wachstum zulegen kann“, sagte Firmenchef Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell am Unternehmenssitz in Stein bei Nürnberg.

Neben einem neu entwickelten Schreibset für Kinder haben vor allem Luxusartikel der Marke Graf von Faber-Castell das Geschäft im Inland angeschoben. Unter diesem Namen werden hochwertige Füllfederhalter angeboten, die mit Edelhölzern oder Rochenleder eingefasst sind und für mehrere tausend Euro auf den Markt gebracht werden. In Deutschland konnte das Unternehmen trotz schwacher Konsumnachfrage um neun Prozent zulegen. Aber auch im Ausland laufen die Geschäfte gut. In den USA stiegen die Umsätze um 11 Prozent, im Bereich Asien/Pazifik um 14,9 Prozent. Ein Großteil dieser Zuwächse ging durch den schwachen Dollar in der Bilanz aber wieder verloren.

Auch für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit guten Zahlen. Faber-Castell geht von einem Umsatzplus von vier bis fünf Prozent aus, der Gewinn soll auf Vorjahreshöhe bleiben.

Weltweit arbeiten 5500 Beschäftigte für das Traditionsunternehmen, das 1761 mit der Produktion von Bleistiften begonnen hatte. Anton Wolfgang von Faber Castell leitet das Familienunternehmen in achter Generation. Während der 64 Jahre alte Familienpatriarch noch auf unbestimmte Zeit das Geschäft leiten will, sollen im kommenden Geschäftsjahr gleich drei Vorstände den Führungszirkel verlassen.

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