Geschäft von 1,3 Milliarden Euro
Pirelli verkauft Kabelwerke an Goldman Sachs

Pirelli meldet Vollzug. Der italienische Reifenhersteller hat den erwarteten Verkauf seiner Kabelproduktion an die US-Bank Goldman Sachs offiziell gemacht.

HB ROM. Das Geldinstitut übernehme das Geschäft mit Strom- und Telekomkabeln über seine Investmenttochter Goldman Sachs Capital Partners, teilte Pirelli am Donnerstag mit. Die Transaktion habe einen Wert von 1,3 Milliarden Euro, jedoch müssten die zuständigen Wettbewerbsbehörden noch zustimmen.

Der Konzern will die Einnahmen aus dem Verkauf in seine „strategischen Aktivitäten“ investieren. Zudem könnten 690 Millionen Euro Nettoschulden getilgt werden.

Goldman Sachs übernimmt damit eine Sparte, die im vergangenen Jahr mehr als 3,2 Milliarden Euro Umsatz und einen operativen Gewinn von 110 Millionen Euro verzeichnet hat. Der Sektor verfügt weltweit über 52 Werke und beschäftigt 12 000 Mitarbeiter. Die US-Bank wolle mit dem derzeitigen Management weiter arbeiten.

Für Pirelli ist der 2001 angekündigte Konzernumbau damit abgeschlossen. Künftig will sich das Unternehmen auf seine wichtigen Geschäftszweige konzentrieren, dabei neben dem Reifengeschäft vor allem auf den Telekommunikationssektor und Immobilien.

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