Geschäftseinbruch drückt Ergebnis
Steag wegen schwacher Nachfrage unter Druck

Auftragsstornierungen und ein anhaltender Preisverfall haben beim Spezialanlagenbauer Steag Hamatech im zweiten Quartal zu einem Umsatzrückgang und zu einem Gewinneinbruch geführt.

HB FRANKFURT. Da das Unternehmen bisher keine spürbare Belebung der Nachfrage nach optischen Speichermedien sieht, wird voraussichtlich die bisher angestrebte Verbesserung von Umsatz und Vorsteuerergebnis im laufenden Geschäftsjahr nicht erreicht. An der Börse fielen die seit Tagen unter Druck stehenden Aktien weiter.

Steag Hamatech bekräftigte bei der Vorlage seines Geschäftsberichts für das zweite Quartal am Donnerstagabend in Sternenfels seine jüngste Prognose, dass die schwache Nachfrage nach Maschinen zur Fertigung wiederbespielbarer CDs und DVDs Umsatz und Ergebnis belasten wird. „Obwohl wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon ausgehen, dass alle vorliegenden Aufträge noch im laufenden Jahr zur Auslieferung kommen, können wir nicht ausschließen, dass es zu weiteren Verschiebungen und Stornierungen kommt“, teilte der Vorstand mit. Nachdem im ersten Quartal der Markt für wiederbespielbare CDs einbrach, habe nun auch die Nachfrage nach Anlagen für wiederbespielbare DVDs nachgelassen.

Der Umsatz des Anlagenbauers sank im zweiten Quartal auf 30,7 Mill. € und lag damit unter dem Wert des Vorjahres in Höhe von 31,3 Mill. €. Im ersten Quartal hatte Steag Hamatech noch Umsätze von knapp 50 Mill. € verzeichnet.

Das Vorsteuerergebnis (Ebt) schrumpfte auf 0,5 Mill. € von 1,1 Mill. € vor Jahresfrist. Der anhaltende Preisverfall habe die erreichten Kostensenkungen in der Produktion und in der Verwaltung übertroffen, teilte Steag Hamatech mit. Als Überschuss verblieben den Angaben zufolge 0,2 Mill. € nach 0,5 Mill. € im Vorjahresquartal.

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