Geschäftsprognose
Heidelberger Druck wird vorsichtig

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck hat einen zurückhaltenden Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2007/2008 (Ende März) gegeben.

dpa-afx HEIDELBERG. "Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir einen moderaten Anstieg des Geschäftsvolumens", teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Heidelberg mit. Die Umsatzrendite soll von vier Prozent im vergangenen Jahr auf fünf Prozent steigen. Beim Betriebsergebnis peilt Heidelberger Druck einen Zielwert von 330 bis 345 Mill. Euro an.

Bis 2009/2010 will das Unternehmen nach eigenen Angaben den Umsatz um zehn bis 15 Prozent gegenüber dem letzten Jahr steigern. Das laufende Aktienrückkaufprogramm soll fortgesetzt werden. Insgesamt will der Maschinenbauer bis zu fünf Prozent des Grundkapitals - maximal 4,152 Mill. Aktien - bis spätestens Januar 2008 über die Börse zurückkaufen; Ende März waren es 2,419 Mill. Aktien.

Die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006/2 007 hatte Heidelberger Druck bereits Anfang Mai vorgelegt. Bei Umsätzen in Höhe von 3,803 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,586) fuhr der Konzern ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 362 Mill. Euro (277) und einen Überschuss von 263 Mill. Euro (135) ein. Der Auftragseingang lag bei 3,853 Mrd. Euro.

Angesichts der Gewinnentwicklung wollen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 26. Juli vorschlagen, für 2006/2 007 eine erhöhte Dividende von 0,95 Euro pro Aktie auszuschütten. Im vergangenen Jahr hatte Heidelberger Druck 0,65 Euro je Aktie an seine Aktionäre gezahlt.

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