Geschäftsprognose
Stahlindustrie ist hoffnungsfroh

Die Stahlindustrie erwartet weiterhin glänzende Geschäfte. Die weltweite Stahlverwendung werde dieses Jahr um 6,8 Prozent auf 1198 Millionen Tonnen steigen. Und auch die Prognosen für 2008 sind vielversprechend. Das ist vor allem der Nachfrage in ganz bestimmten Ländern zu verdanken.

HB BERLIN. Auch 2008 werde die Wachstumsrate rund 6,8 Prozent erreichen, erklärte das Internationale Eisen- und Stahlinstitut am Montag auf Basis einer neuen Prognose zum Auftakt der 41. Welt-Stahltagung in Berlin. Verglichen mit der März-Schätzung wurden die erwarteten Zuwachsraten damit um 0,9 Prozentpunkte für 2007 und 0,7 Prozentpunkte für 2008 angehoben.

Am stärksten wird der Studie zufolge die Nachfrage in Brasilien, Russland, Indien und China steigen, das inzwischen der weltweit größte Stahlproduzent und Stahlverwender ist. Für die EU werden Wachstumsraten von vier Prozent im laufenden und 1,4 Prozent im kommenden Jahr erwartet.

Zum International Iron and Steel Institute (IISI) gehören weltweit 180 Produzenten sowie Verbände und Forschungsinstitute, darunter 19 der 20 weltgrößten Stahlunternehmen.

Die deutsche Wirtschaftsvereinigung Stahl hatte bereits am Sonntag mitgeteilt, dass die hiesigen Stahlunternehmen in diesem Jahr mit einer Rohstahlproduktion von voraussichtlich 48,6 Millionen Tonnen einen neuen Rekord seit der Wiedervereinigung verbuchen werden. Das wäre ein Plus von drei Prozent zum bisherigen Rekordjahr 2006, als 47,2 Millionen Tonnen hergestellt wurden. Tritt die Prognose ein, wäre der Stahlmarkt in Deutschland im Durchschnitt der letzten fünf Jahre um jeweils gut vier Prozent gewachsen. Einen so kräftigen Aufschwung hat es seit 35 Jahren nicht mehr gegeben.

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