Geschäftsstrukturen werden gestrafft
Dupont verkauft Fasergeschäfte für 4,4 Milliarden Dollar

Für 4,4 Milliarden Dollar verkauft der zweitgrößte US-Chemiekonzern seine Textil- und Teppichfasergeschäfte an die US-Firmengruppe Koch Industries.

HB NEW YORK. Mit dem Verkauf steigt das Unternehmen aus einem Geschäftsfeld mit geringen Wachstumsraten aus, um sich künftig auf Chemikalien für die Ernährungs- und die Elektroindustrie zu fokussieren.

Die Veräußerung der unter dem Namen Invista bekannten Geschäfte, die Marken wie Stainmaster für Teppiche und Lycra für Textilfasern umfassen, solle voraussichtlich im ersten Halbjahr 2004 abgechlossen werden, teilte Dupont am Montag mit. Die Transaktion werde sich neutral oder sogar leicht positiv auf das Ergebnis im kommenden Jahr auswirken. Dupont-Aktien legten gegen den Markttrend geringfügig zu.

Mit der lang erwarteten Trennung strafft das in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware anässige Unternehmen seine Geschäftsstrukturen. Koch hingegen stärkt seinen Polyesterfaser-Bereich. Das nicht börsennotierte Unternehmen mit produziert unter anderem Öl und Gas, zwei Hauptbestandteile für die Herstellung sythetischer Fasern.

Dupont hatte bereits im Frühjahr 2002 angekündigt, sich von den Geschäften wegen hoher Rohstoffkosten und der Konkurrenz durch billigere Textilimporte aus Asien trennen zu wollen. Im vergangenen Jahr erwirtschafte Invista, zuvor bekannt als Dupont Textiles & Interiors (DTI), einen Umsatz von mehr als sechs Milliarden Dollar.

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