Gespräche ab Mittwoch
Verhandlungen über Metall-Altersteilzeit gehen weiter

Die vor rund zwei Monaten abgebrochenen Verhandlungen über eine neue Altersteilzeitregelung in der Metall- und Elektroindustrie kommen wieder in Gang. Ein Sprecher der IG Metall Baden-Württemberg bestätigte am Montag, die Gewerkschaft werde die Gespräche mit dem regionalen Arbeitgeberverband Südwestmetall am Mittwoch wieder aufnehmen.

HB STUTTGART. Beide Seiten machten sich gegenseitig dafür verantwortlich. Bis zum Ende hatten sie sich über die Definition der Anspruchsberechtigten für die Altersteilzeit gestritten. Die IG Metall ging in die Verhandlungen mit der Forderung, dass Beschäftigte von einem bestimmten Alter an in Altersteilzeit gehen dürfen. Die Obergrenze sollte bei fünf Prozent der Belegschaft eines Betriebes liegen. Die Arbeitgeber wollten ursprünglich den Anspruch auf belastete Arbeitnehmer und ein Limit von zwei Prozent der Mitarbeiter pro Betrieb begrenzen.

Die Gespräche waren notwendig geworden, weil die Förderung der Altersteilzeit durch die Bundesagentur für Arbeit Ende 2009 ausläuft. Bislang können Metallbeschäftigte vom 57. Lebensjahr an in eine sechsjährige Altersteilzeit gehen und für die Hälfte der Arbeitszeit 82 Prozent ihres bisherigen Nettoeinkommens beziehen. Zu der Aufstockung tragen die Arbeitgeber und bis Ende kommenden Jahres noch die Bundesagentur bei. Die Tarifpartner sollen in Baden-Württemberg eine Lösung finden, die auf die gesamte Branche in Deutschland übertragen wird.

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