Gespräche kommende Woche
Märklin nimmt Produktion wieder auf

Nach massiven Protesten gegen den Abbau von Arbeitsplätzen hat die Belegschaft des Modelleisenbahn-Herstellers Märklin in Göppingen die Produktion am Mittwochnachmittag wieder aufgenommen. Sie stand seit Montag still.

HB GÖPPINGEN. Rund 300 Mitarbeiter der Frühschicht hatten noch am Mittwochmorgen die Werkstore blockiert. Am Dienstag waren rund 800 Mitarbeiter nicht an ihren Arbeitsplätzen erschienen.

Der Protest richtet sich gegen die Pläne des weltweit größten Modellbahnherstellers, wegen zu hoher Arbeitskosten in Göppingen 400 der 1 100 Arbeitsplätze abzubauen. Einfache Montagearbeiten sollten nach Sonneberg in Thüringen und Györ in Ungarn verlagert werden.

Ein Unternehmenssprecher erklärte, in der kommenden Woche sollten die Gespräche zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat wieder aufgenommen werden. Worum es in den Gesprächen genau gehen wird, sagte der Sprecher nicht. Betriebsrat Franz Jordan hatte gesagt: „Wir wollen wissen, warum 400 Arbeitsplätze zur Disposition stehen, wenn es doch um zu hohe Produktionskosten im Bereich der Montage geht.“ Dort seien nur 270 Mitarbeiter beschäftigt. Der Umsatz der Gruppe betrug 2002 170,5 Millionen Euro. Die Zahlen für 2003 sollen am 19. Oktober in Stuttgart vorgelegt werden.

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