Gespräche über Kooperation mit mehreren Herstellern
Porsche strebt Hybrid-Allianz mit VW an

Der Sportwagenbauer Porsche sucht bei der Hybrid-Technik den Schulterschluss mit dem Autokonzern VW. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen führt die Sportwagenschmiede neben Toyota und Daimler-Chrysler auch mit den Wolfsburgern Gespräche über eine Partnerschaft bei der Zukunftstechnologie.

HB STUTTGART. Porsche und VW arbeiten bereits beim Bau der Geländewagen VW-Touareg und Porsche Cayenne, für den der Hybrid vorgesehen ist, eng zusammen. Eine Kooperation mit den Wolfsburgern sei deshalb technologisch und ökonomisch am sinnvollsten, heißt es bei Porsche. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking werde eine Entscheidung möglicherweise bereits auf der im Herbst geplanten Automobilausstellung IAA verkünden. Ein Porsche-Sprecher bestätigte lediglich, dass die Sportwagenschmiede den Einsatz der Hybrid-Technik prüfe und dazu mit mehreren Herstellern über das Thema spreche. VW wollte die Informationen nicht kommentieren.

Bisher galt es in der Branche als beschlossene Sache, dass Porsche mit dem japanischen Hersteller Toyota bei der Zukunftstechnologie kooperieren werde. Japans größter Autobauer, hinter GM weltweit Nummer zwei, ist mit dem Modell Prius zum Marktführer bei Hybridautos aufgestiegen, die Benzin- und Elektromotor kombinieren. Viel Zeit bleibt den Stuttgartern allerdings nicht, sich zwischen den Kooperationspartnern zu entscheiden. Spätestens die nächste Generation des Cayenne, die vermutlich 2008/09 auf den Markt kommt, soll über diese Technologie bereits verfügen, heißt es. VW will bis 2007 einen Hybrid zur Serienreife gebracht haben. Audi hatte jüngst angekündigt, dass die VW-Tochter intensiv an einem solchen Antriebskonzept für den neuen Geländewagen Q7 arbeitet. Auch der VW-Touareg werde eine solche Modellvariante erhalten, hieß es.

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